Das ist ein Ereignis!
Habe ich denn kein ordentliches Geschenk von meinem eigenen Bruder verdient?
Oder wollt ihr mit einem leeren Umschlag kommen, in dem dreitausend liegen?
Damit ich mich vor den Gästen meines Bräutigams blamiere?
Sergej lief rot an.
Seine Kiefermuskeln spielten.
Ruckartig drehte er sich zu seiner Frau um.
— Halt den Mund, — zischte er.
— Fängst du schon wieder an?
Wir haben vereinbart: keine Hysterie.
— Wir haben überhaupt nichts vereinbart!
— Natalja spürte, wie in ihr die Wut hochkochte.
— Du hast mich einfach vor vollendete Tatsachen gestellt!
Serjoscha, komm zu dir!
Wir haben noch Schulden bei den Nebenkosten, bald reicht mir das Geld nicht mal mehr für den Fahrweg zur Arbeit, und sie verlangt eine Kaffeemaschine zum Preis eines Flugzeugflügels?
Dann soll ihr „vielversprechender“ Bräutigam ihr eben die Technik kaufen!
— Wage es nicht, meinen Verlobten anzurühren!
— kreischte Ira und sprang auf.
Die Kataloge flogen auf den Boden.
— Du bist einfach eine missgünstige Versagerin!
Du sitzt in deinem Schimmel und erstickst an deiner Wut, dass bei mir alles schön sein wird und bei dir — gar nichts!
Serjoscha, tu doch irgendetwas!
Sie verdirbt mir vor der Hochzeit die Stimmung, mein Blutdruck schießt gleich hoch!
Sergej packte Natalja am Ellbogen und riss sie mit Gewalt zu sich, sodass sie ihm den Rücken zu seiner Schwester zudrehte.
Seine Augen waren weiß vor Raserei.
— Hör mir gut zu, — flüsterte er ihr direkt ins Gesicht und spuckte dabei.
— In drei Tagen bekommst du den Vorschuss und die Prämie.
Du gehst los und kaufst diese verdammte Kaffeemaschine.
Auf Kredit, in Raten, leih es dir — ist mir egal.
Aber wenn Ira auf der Hochzeit wegen deines Geschenks traurig ist, fliegst du schneller hier raus als ein Korken aus einer Sektflasche.
Ich lasse nicht zu, dass du mich vor meiner Familie blamierst.
— Du schmeißt mich wegen einer Kaffeemaschine raus?
— fragte Natalja und sah diesen fremden, verschwitzten Menschen an, den sie einmal geliebt hatte.
— Ich schmeiße dich wegen deines verdorbenen Charakters raus, — schnitt Sergej ihr das Wort ab.
— Alles, das Gespräch ist beendet.
Ira, beruhige dich, Aufregung ist nicht gut für dich.
Alles wird so sein, wie du es willst.
Natascha ist nur müde, sie hat nicht nachgedacht.
Er drehte sich zu seiner Schwester um und wechselte augenblicklich von der Maske der Wut zu einer fürsorglichen Grimasse.
— Setz dich, Irischka, der Tee wird kalt.
Erzähl vom Kuchen.
Wird er mehrstöckig?
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