— Meine Schwester braucht eine prachtvolle Hochzeit, sie heiratet nur einmal!

Sie wollte schreien, diese geschniegelt wirkende Puppe eigenhändig hinauswerfen, aber ihr Körper schien wie gelähmt.

Sie fühlte sich wie ein Gespenst im eigenen Haus.

Ira setzte sich auf die äußerste Kante des Hockers und achtete darauf, dass die Säume ihres teuren Mantels den Boden nicht berührten.

Sie schüttete einen Haufen Hochglanzkataloge, Speisekarten und Stoffmuster auf den Küchentisch und schob Nataljas Tasse mit dem halbleeren Kaffee rücksichtslos zur Seite.

— Schau mal, Serjosch, — zwitscherte sie und ignorierte die Hausherrin.

— Der Dekorateur schlägt vor, den Saal in Pudertönen zu gestalten.

Das ist gerade Trend.

Aber frische Pfingstrosen außerhalb der Saison kosten ein Vermögen!

Gut, dass du das Geld überwiesen hast, sonst hätten wir diese schrecklichen künstlichen Rosen nehmen müssen.

Kannst du dir vorstellen, was das für eine Blamage gewesen wäre?

— Für dich nur das Beste, Schwesterchen, — antwortete Sergej stolz und sah sie voller Bewunderung an.

— Du bist bei uns eine auffallende Braut, da sollen sich alle vor Neid die Ellbogen zerbeißen.

Natalja stellte ihrer Schwägerin eine Tasse Tee hin.

Ira betrachtete angewidert den dunklen Rand aus eingebranntem Belag in der Tasse, der sich mit keiner Chemie mehr entfernen ließ, und schob sie mit der Spitze ihres gepflegten Nagels weg.

— Übrigens, was das Geschenk angeht, — Ira hob den Blick zu Natalja, und in diesem Blick lag die kalte Berechnung eines Inkassoeintreibers.

— Mama und ich haben uns beraten und entschieden, dass Bettwäsche oder Services das letzte Jahrhundert sind.

Ich brauche eine ordentliche Kaffeemaschine.

Eine Einbaukaffeemaschine.

Ich habe dir das Modell im Messenger geschickt, Serjosch.

Die kostet ungefähr achtzigtausend.

Natalja verschluckte sich fast an der Luft.

Achtzigtausend.

Das war mehr als ihr Monatsgehalt selbst mit allen Überstunden zusammen.

— Ira, bist du verrückt geworden?

— Nataljas Stimme klang heiser, aber fest.

— Wir haben dir zwei Millionen gegeben.

Zwei!

Wir sind ohne einen einzigen Kopeken geblieben.

Was für eine Kaffeemaschine?

Ira hob erstaunt die Augenbrauen, als hätte plötzlich ein sprechender Hund zu ihr gesprochen.

Langsam wandte sie den Blick zu ihrem Bruder.

— Serjoscha, warum spricht deine Frau in diesem Ton mit mir?

Ich heirate.

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