Neue Abgaben sollen mehr Geld für den Schutz von Hawaiis Natur und Umwelt einbringen. Das stärkt den Naturschutz vor Ort und sichert Lebensräume.

Neue Abgaben sollen mehr Geld für den Schutz von Hawaiis Natur und Umwelt einbringen. Das stärkt den Naturschutz vor Ort und sichert Lebensräume.

Ein Beschluss eines Bundesberufungsgerichts am Silvesterabend hat Hawaii daran gehindert, von Kreuzfahrtpassagieren eine Touristenabgabe für den Klimaschutz zu verlangen. Sie sollte Anfang 2026 in Kraft treten.

Die Cruise Lines International Association hat die Gebühr per Klage angefochten. Sie argumentiert, das neue Gesetz verstoße gegen die US‑Verfassung, weil es Kreuzfahrtschiffe für das Einlaufen in Häfen Hawaiis besteuert.

Zudem verteuere es Kreuzfahrten. Die Klage führt aus, dass neben der Abgabe von elf Prozent die Counties einen Zuschlag von drei Prozent erheben dürfen, sodass insgesamt vierzehn Prozent auf anteilige Fahrpreise fällig werden.

Warum führt Hawaii eine Touristenabgabe ein?

Am 1. Januar 2026 sollten mehrere neue Abgaben in Kraft treten.

Höhere Sätze für Hotelzimmer und Ferienwohnungen gelten bereits. Eine neue Steuer von elf Prozent auf die Bruttofahrpreise, die Kreuzfahrtpassagiere zahlen und die anteilig nach der Zahl der Tage berechnet wird, an denen die Schiffe in Hawaiis Häfen liegen, ist jedoch vorläufig gestoppt.

Als erste Abgabe dieser Art in den USA, um mit der Erderwärmung zurechtzukommen, hat Hawaiis Gouverneur Josh Green im Mai ein Gesetz unterzeichnet, das zusätzliche Steuereinnahmen für klimabedingte Aufgaben schafft.