— Meine Schwester braucht eine prachtvolle Hochzeit, sie heiratet nur einmal!

Und die Hypothek nehmen wir später auf, du wartest eben noch ein Jahr in dieser gemieteten Bruchbude!

Ich habe das ganze Geld abgehoben und ihr für das Restaurant und die Limousine gegeben!

Du solltest dich für Iröckchen freuen und nicht Pfennige zählen, du geldgeile Giftschlange!

— Noch ein Jahr warten?

— Natalja deutete mit der Hand auf die Küche.

In der Ecke unter der Decke breitete sich schwarz ein verzweigtes Schimmelgeflecht aus, das sie jedes Wochenende vergeblich mit Chlor bekämpften.

— Serjoscha, du hustest morgens.

Meine Allergie geht seit November nicht weg.

Wir leben in einer Gruft!

Wofür?

Dafür, dass Ira vier Stunden in einer Limousine herumfährt?

— Ich habe gesagt: Du sollst dich für Iröckchen freuen und nicht Pfennige zählen, du geldgeile Giftschlange!

— schrie ihr Mann auf und sprang vom Stuhl auf.

Der Stuhl schrammte mit ekelhaftem Kratzen über das abgewetzte Linoleum.

— Ein Mensch erlebt sein Glück!

Sie hat seit ihrer Kindheit davon geträumt, eine Prinzessin zu sein!

Und du denkst nur an deinen eigenen Komfort.

„Zu feucht für sie“, „zu viel Schimmel für sie“!

Die Leute leben in Baracken und beschweren sich nicht, aber diese Dame will sofort ein Schloss.

Natalja sah ihren Mann an und erkannte ihn nicht wieder.

Der Mensch, mit dem sie Kopeke für Kopeke Prämie zu Prämie gelegt hatte, mit dem sie auf Bauträgerseiten Grundrisse ausgesucht hatte, stand jetzt vor ihr mit verzerrtem Gesicht und verteidigte ein fremdes Fest um den Preis ihrer Zukunft.

— Das war auch mein Geld, — sagte sie leise und sah ihm direkt in die Augen.

— Die Hälfte dieser Summe ist mein Gehalt, meine Nebenjobs, meine nicht gekauften Medikamente.

Du hattest kein Recht, es anzurühren.

Gib es zurück.

Soll Ira einen Kredit aufnehmen, soll ihr Verlobter zahlen.

Warum wir?

Sergej trat dicht an sie heran.

Er roch nach altem Schweiß und nach eben diesem billigen Tee.

Er beugte sich über sie und drängte sie mit seiner bloßen Anwesenheit in die verrottende Ecke der Küche.

— Weil ihr Verlobter ein vielversprechender Kerl ist, aber im Moment vorübergehende Schwierigkeiten hat, — presste Sergej durch die Zähne.

— Und wir sind als Familie verpflichtet zu helfen.

Und ich werde nichts zurückholen.

Das Geld ist schon beim Veranstalter.

Alles.

Punkt.

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