Der gefüllte Tintenfisch meiner Mutter

Es gibt Rezepte, die nicht nur aus Zutaten bestehen. Sie sind geprägt von Erinnerungen, von Gesten, die man im Stillen gelernt hat, und von jenem unvergleichlichen Geschmack, den nur Gerichte der eigenen Mutter besitzen. Der gefüllte Tintenfisch meiner Mutter ist genau so ein Rezept: ein Gericht, das nicht nur in die Küche, sondern auch ins Herz gehört.

Ich habe ja schon erwähnt, dass ich in der letzten Weihnachtszeit viele ihrer Lieblingsgerichte aus meiner Küche gekocht habe. Es war nicht nur Tradition oder Nostalgie. Es war meine Art, ihr nahe zu sein, sie an diesen besonderen Tagen, an denen ihre Abwesenheit so schmerzlich empfunden wird, bei mir zu haben. Ihre Rezepte zu kochen, bedeutete für mich, sie auf eine gewisse Weise wieder mit an den Tisch zu bringen.

Dieses Rezept hatte ich mir ganz besonders aufgehoben. Ich wollte es nicht einfach so teilen. Ich wollte euch dieses fantastische Gericht zu einem besonderen Anlass zeigen, einem einzigartigen für mich … und auch für sie. Denn manche Rezepte verdienen einen besonderen Moment, um ans Licht der Öffentlichkeit zu gelangen.

Und dann kam der Moment, als Irene von Thermorecetas mir vorschlug, an einer wunderbaren Wohltätigkeitsinitiative teilzunehmen: der Erstellung eines digitalen Kochbuchs, an dem 35 Foodblogs mitwirken sollten. Ein Projekt, bei dem jeder von uns ein Rezept beisteuern würde und dessen Erlös vollständig dem Kampf gegen die Armut in der Welt zugutekommen sollte – ganz im Sinne unserer Leidenschaft: Kochen, Teilen und Geschichten aus unseren Küchen erzählen.

Ich musste nicht lange überlegen. Mir war von Anfang an klar, dass ich, wenn ich teilnehmen wollte, eines der Rezepte meiner Mutter verwenden musste. Sie war unglaublich großzügig. Das war sie schon immer. Und dieses Gericht war die bestmögliche Hommage, meine Art, etwas sehr Persönliches und Bedeutungsvolles beizutragen.

Der gesamte Erlös aus dem Verkauf dieses Kochbuchs für wohltätige Zwecke geht an
HelpAge International Spanien, eine Organisation, die sich für die Verbesserung der Lebensqualität bedürftiger älterer Menschen einsetzt. Kochen mit Sinn, Achtsamkeit und Herz.

Der gefüllte Tintenfisch meiner Mutter
Dies ist eines jener Gerichte, die Zeit brauchen, aber nicht schwierig sind. Ein einfacher Eintopf voller Geschmack, der mit der Zeit immer besser wird und am nächsten Tag sogar noch köstlicher schmeckt. Wie so viele Rezepte meiner Mutter braucht er Zeit und profitiert vom langsamen Garen.

Gesamtzeit: 2 Stunden
Portionen: 4 Personen
Schwierigkeitsgrad: Leicht

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