Zum Glück nicht.
Für Menschen sind Stinkmorcheln harmlos und gelten nicht als giftig. Ihr starker Geruch mag die meisten Menschen davon abhalten, ihnen zu nahe zu kommen, aber es besteht keine Gefahr, wenn man ihnen einfach im Freien begegnet
In einigen Teilen der Welt wurde traditionell das ungeöffnete Eistadium verzehrt, obwohl dies heutzutage aufgrund der Verwechslungsgefahr mit anderen, schädlichen Arten nicht mehr allgemein empfohlen wird.
Solange du sie mit Neugier bewunderst und nicht mit Neugierde gepaart mit einer Gabel, bist du vollkommen auf der sicheren Seite.
Ein Naturwunder, das unsere Erwartungen herausfordert
Warum also haben Stinkmorcheln den Ruf, „die furchterregendsten Dinge der Natur“ zu sein?
Das liegt daran, dass sie vieles von dem vereinen, was uns in der Naturwelt erschreckt:
plötzliches, schnelles Wachstum
ungewöhnliche Formen
ein starker und unerwarteter Duft
ein Lebenszyklus, der sich fast überirdisch anfühlt
Doch wenn man den ersten Schock und die Überraschung überwindet, bleibt ein bemerkenswertes Beispiel für die Kreativität der Natur. Stinkmorcheln mögen zwar Erstaunen oder ein angewidertes Gesicht hervorrufen, aber sie erinnern uns auch daran, dass der Wald voller Wunder ist – manche elegant, manche seltsam und manche unvergesslich.
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