Im Zuge des Klimawandels könnte sich der Rhein in den nächsten Jahrzehnten erheblich erwärmen. Das hätte unter anderem für die Tiere im Rhein erhebliche Konsequenzen.
Der Rhein könnte sich bis Ende des Jahrhunderts erheblich erwärmen, warnen Forscher. Insbesondere die südlichen Abschnitte wie etwa in Basel in der Schweiz sind betroffen.
Die Wassertemperatur des Rheins könnte durch den Klimawandel bis zum Ende des Jahrhunderts um bis zu 4,2 Grad steigen. Das geht aus einer Analyse der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) und des niederländischen Forschungsinstituts Deltares bei ihrer Arbeit für die Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) hervor.
- Lange Trockenperiode: Was das Niedrigwasser im Rhein bedeutet
"Der Rhein erwärmt sich im Zuge des Klimawandels deutlich", heißt es. Bereits jetzt gebe es Auswirkungen auf Ökologie und Wirtschaft, die sich in Zukunft verstärken würden. Der Anstieg der Wassertemperatur stehe in direktem Zusammenhang mit dem Anstieg der Lufttemperaturen aufgrund des Klimawandels, hieß es in einer Mitteilung.
Im rheinland-pfälzischen Kaub war der Wasserstand des Rheins im Mai außergewöhnlich gering. Sinkt der Pegel unter 80 Zentimeter, können viele Schiffe nicht mehr rentabel fahren.
Bis zu 4,2 Grad Erwärmung bis 2100 möglich
Die Forscher haben die Entwicklung der Wassertemperatur simuliert und Modellrechnungen durchgeführt. Bis zur Jahrhundertmitte erwarten sie demnach eine Erwärmung des Rheinwassers zwischen plus 1,1 und plus 1,8 Grad.
Bis zum Jahr 2100 könnte sich die jährliche mittlere Wassertemperatur sogar um 2,9 bis 4,2 Grad erwärmen.
Bundesanstalt für Gewässerkunde
Zum Vergleich wurde der Zeitraum 1990 bis 2010 herangezogen.
Im Jahresdurchschnitt könnte die Anzahl der Tage, an denen der Rheinhauptstrom weniger als zehn Grad hat, deutlich sinken: von derzeit 170 auf dann 104 Tage. Gleichzeitig würde die Zahl der Tage mit Temperaturen über 21,5 Grad der Modellierung zufolge von derzeit 32 auf 106 Tage im Jahr steigen.
An davon 50 Tagen könne die Temperatur im Schnitt sogar zwischen 25 und 28 Grad erreichen. Laut Studie werden vor allem die südlichen Rheinabschnitte von der Schweiz bis nach Karlsruhe betroffen sein.
Im Januar gab es Hochwasser, im April waren die Pegel am Rhein für die Jahreszeit extrem niedrig. Katja Horneffer erklärt, warum die Wasserstände deutscher Flüsse in Zukunft stärker schwanken.
Ökologische Schäden durch Temperaturanstieg
"Werden kritische Temperaturschwellen über längere Zeiträume überschritten, kann es zu ökologischen Schäden kommen", sagte Tanja Bergfeld-Wiedemann, Biologin vom BfG.
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