Ex-Flugbegleiter soll sich bei Airlines Gratisflüge erschlichen haben: Wie?

Wie die Kontrolle normalerweise läuft

Crews, die dienstlich in eine andere Stadt müssen, passieren die Sicherheitskontrolle mit einer „Known-Crew-Member“-Karte. Sie ist mit einer Datenbank verknüpft, in der ihr Foto hinterlegt ist, sagte Bruce Rodger, Airline-Pilot und Inhaber einer Luftfahrtberatung. Zusätzlich zeigen sie ihren Mitarbeiterausweis und einen amtlichen Ausweis.

Für Privatreisen ist dieses Verfahren nicht erlaubt, so Rodger.

Bei Privatreisen können Crewmitglieder vergünstigte Standby-Tickets kaufen oder einen Jumpseat anfragen. Mit einem Standby-Ticket gehen sie durch die normale Sicherheitskontrolle bis zum Gate. Man kann ein Standby-Ticket haben und dennoch einen Jumpseat beantragen. Ein Jumpseat erlaubt es, kostenlos zu fliegen.

Der Kapitän entscheidet, wer auf den Cockpit-Jumpseats mitfliegen darf. Oft ist das ein lizenzierter Pilot. Die Regeln der US-Luftfahrtbehörde FAA lassen aber auch andere Personen mit offiziellem Auftrag zu, etwa Prüfer des Verteidigungsministeriums, beobachtende Fluglotsen, Crewmitglieder oder Vertreter des Herstellers.

Im Jahr 2023 sagte ein dienstfreier Airline-Pilot im Cockpit eines Horizon-Air-Flugs kurz vor dem Versuch, die Triebwerke im Flug abzuschalten: „Mir geht es nicht gut.“ Der Pilot, Joseph Emerson, erklärte später der Polizei, er habe mit Depressionen gekämpft. Ein Bundesrichter verurteilte ihn im vergangenen November zu einer Freiheitsstrafe, die durch die bereits verbüßte Haftzeit abgegolten war.

Pokornik wollte im Cockpit mitfliegen, so die Staatsanwaltschaft

US-Staatsanwälte erklärten am 20. Januar, Pokornik habe darum gebeten, auf dem Cockpit-Jumpseat Platz zu nehmen, der normalerweise dienstfreien Piloten vorbehalten ist. Aus den Akten geht nicht hervor, ob er jemals tatsächlich im Cockpit eines Flugzeugs mitflog. Die Staatsanwaltschaft in Honolulu wollte sich dazu nicht äußern.

Schon vor Jahren verschärfte die Branche die Regeln für Reisevergünstigungen von Mitarbeitenden – auch nach dem berühmten Fall Frank Abagnale. In seinen stark ausgeschmückten Memoiren von 1980, „Catch Me If You Can“, beschreibt er unter anderem, wie er sich als Pilot ausgab, um kostenlos zu fliegen. Zusätzliche Bekanntheit erlangte die Geschichte, als Steven Spielberg sie 2002 als Film mit Leonardo DiCaprio verfilmte.

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 führten Airlines und FAA zusätzliche Beschränkungen ein, wer überhaupt an Bord und ins Cockpit darf.

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