Der Raum duftete nach frischem Brot und Minze. Katerina folgte ihm hinein und wischte sich die Hände an ihrer Schürze ab.
„Na los. Lass mich nicht länger im Ungewissen.“
Er schwieg zu lange.
Ihr wurde sofort klar, dass es sich hier um keine Kleinigkeit handelte. Etwas Schweres lag in der Luft, als ob ein Sturm aufziehen würde.
Alexei stand am Fenster und drehte ein Stück Schnur zwischen den Fingern, als ob es ihm Mut machen würde.
„Da ist diese Sache … ein Mädchen … Nina Schtschukina aus Koslowka. Sie sagt, sie sei schwanger. Und dass sie mir gehört.“
Katerina setzte sich langsam auf einen Hocker. Die Stille wurde fast ohrenbetäubend.
„Warte … Du … warst mit ihr zusammen?“, fragte sie mit gedämpfter Stimme, als fürchte sie, die Wände könnten es hören.
„Ja. Ein paar Mal. Im Sommer, während der Heuernte. Dann im Club in der Iljina-Straße.“
„Und bist du dir sicher, dass es stimmt? Dass er dich nicht anlügt?“
„Er behauptet, ich sei der Vater. Und die Daten … sie stimmen überein.“
Verantwortung statt großer Worte. Katerina hob hilflos die Hände, ballte dann aber die Fäuste. Zwei Gefühle kämpften in ihr: Sorge um ihren Bruder und der gesunde Menschenverstand einer Frau, die ihr ganzes Leben lang ihr Zuhause und ihren Haushalt zusammengehalten hatte.
„Lyoschenka … Wie konntest du nur? Zweiundzwanzig Jahre alt und so unvernünftig. Was hast du jetzt vor?“
Alexei drehte sich um. Sein Blick war ruhig und ernst.
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