Ab welchem Alter beschleunigt sich also das Altern?
Laut der Studie erfolgt der entscheidende Wendepunkt:
etwa 50 Jahre alt
In dieser Phase kommt es bei mehreren Organen zu einer plötzlichen Beschleunigung des Verfalls. Forscher sprechen von einer Störung des zellulären Gleichgewichts: Proteine werden schneller geschädigt, die interne Regulation gerät aus dem Gleichgewicht und Reparaturmechanismen werden weniger effektiv.
Warum spielen Proteine eine zentrale Rolle?

Proteine sind die „Arbeitspferde“ des Körpers: Sie transportieren, reparieren, schützen und strukturieren unsere Zellen.
Mit zunehmendem Alter:
- Sie verlieren ihre Form.
- sich in Form von Schutt ansammeln,
- oder nicht mehr ordnungsgemäß hergestellt werden.
Die Studie enthüllt sogar ein beunruhigendes Phänomen: Gene senden zwar mitunter weiterhin die korrekten Anweisungen, doch die produzierten Proteine befolgen diese nicht mehr. Die Kommunikation zwischen Zelle und Gen bricht zusammen. Diese Diskrepanz zwischen Transkriptom und Proteom beschleunigt die Gewebedegeneration.
Bestimmte alternde Proteine, sogenannte Senoproteine, zirkulieren im Blut und beschleunigen die Alterung. Das Protein GAS6 gilt als eines der am stärksten beteiligten, insbesondere beim Abbau von Blutgefäßen.
Warum dieser Wendepunkt alles für die Prävention verändert
Das Wissen, dass sich der Alterungsprozess ab etwa 50 Jahren beschleunigt, ermöglicht es uns, zu handeln, bevor sich Schäden anhäufen.
Dies ebnet den Weg für:
- frühere Voruntersuchungen,
- zuverlässigere Biomarker des biologischen Alters,
- Behandlungen, die auf defekte Proteine abzielen,
- Ein präventiver statt reaktiver Ansatz in der Alternsmedizin.
Mit anderen Worten wird es möglich, den Organverfall vor dem Ausbruch von Krankheiten vorherzusehen.
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