Berlin nimmt knapp 120 Millionen Euro Bußgeld von Verkehrssündern ein

Bußgeldstelle ist "Goldgrube"

"Mobile und flexible Kontrollmöglichkeiten sind der richtige Weg", sagte GdP-Sprecher Benjamin Jendro. Als einen Beleg dafür, dass diese effektiver als statische Blitzgeräte sind, wertet die Gewerkschaft auch eine gesunkene Anzahl von Rotlichtverstößen. Im Jahr 2024 lag die Zahl bei 24.342, im vergangenen Jahr dann bei 19.290.

Die Polizeigewerkschaft beklagte erneut eine angespannte Personalsituation bei der Behörde. "Die Bußgeldstelle ist und bleibt die Goldgrube der Hauptstadt", so Jendro. "Wir haben eine wachsende Anzahl an Ordnungswidrigkeiten in Berlin, aber einen nahezu unveränderten Personalkörper."

Möbel, Kippen, Hundekot

Insgesamt wurden nach der Statistik mehr als vier Millionen Anzeigen zu Ordnungswidrigkeiten im Jahr 2025 verfasst, im Jahr zuvor waren es rund 3,8 Millionen. Eingestellt wurden im vergangenen Jahr knapp 1,04 Millionen Fälle. Das waren erneut mehr Verfahren als im Vorjahr (2024: 926.243).

In einer Antwort der Berliner Innenverwaltung auf eine schriftliche Anfrage von Grünen-Abgeordneten aus dem Jahr 2025 wurden für die Einstellung mehrere Gründe genannt. So konnte häufig der Fahrer nicht ermittelt werden. In vielen Fällen wurde auch kein Bescheid innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Pflicht an die Verkehrssünder verschickt.

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